Inhalt
Reisetag
29 Mitternachtssonne
Tagebuch Volker:
Auf einen phantastischen Tag am Gletscher folgt eine herrliche Nacht. Ich sitze alleine auf einem Liegestuhl am Heck des Schiffes, trage eine Gletscherbrille über meiner normalen Sonnenbrille und starre bis morgens halb 5 in die Sonne, die auf fast gerader Bahn eine Handbreit über dem Horizont entlangwandert. In der Ferne sehe ich Landzungen, wie hingehaucht sehen sie aus, und ein heller Streifen Dunst trennt sie vom Meer. Es ist wunderschön.
Ganz im Gegensatz zum nächsten Morgen. Irgendwann zur Unzeit werde ich geweckt, weil wir an Land fahren müssen, um irgendsoeine blöde Sonnenfinsternis zu beobachten. Herrjeh! Sonnenfinsternisse haben wir in Berlin bald wieder mehr als genug. Jede Nacht, wenn sich Australien zwischen uns und die Sonne schiebt!




